DER HERR GIBT’S!
DER HERR NIMMT’S!

DAZWISCHEN KANN MAN SELBST TÄTIG WERDEN.

Als Landkind bin ich ganz selbstverständlich mit der Natur, ihren Rhythmen und Kreisläufen groß geworden. Alles ist dem großen Prinzip des Werdens und Vergehens untergeordnet und doch übt der Mensch permanent Einfluss auf seine Umwelt aus. Und dieser ist nicht immer nur gut. Als erwachsener Mensch, der viel von der Welt gesehen hat, hat sich mein Blick auf die Umwelt und unsere Agrarwirtschaft verändert. Nicht alles davon gefällt mir. Zu meinem eigenen, rund einhundert Jahre alten Hof gehören Wiesen, Äcker und Wald. Ein Teil dieser Flächen habe ich genau aus diesem Grund in mehrjährige Blühflächen umgewandelt.

„Der Boden ist die Grundlage unseres Lebens, hier beginnt der gesamte Nahrungsmittelkreislauf. Als Hobbylandwirt trage ich Verantwortung dafür, dass er gesund und nahrhaft ist. Deswegen interessiert mich Mais nicht, der ist ein Humuszehrer und funktioniert nur in der intensiven Landwirtschaft. Diese wilden Blühflächen fördern dagegen die Artenvielfalt und sind Lebensraum für diverse Tiere.“

DAS PRINZIP VON GEBEN UND NEHMEN VERSTEHEN LERNEN!

Dieses von der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft entwickelte Instrument gilt als die aktuell modernste Methode, um Artenvielfalt und Biodiversität zu stabilisieren und zu verbessern. Blühflächen sind über fünf Jahre lang ein kleines Stück Wildnis inmitten einer von Menschen geprägten Kulturlandschaft und bieten Wildtieren Schutz, Unterschlupf und Ruhezone. Zudem kann ich mit den Blühflächen meinem eigenen Grund und Boden etwas zurückzugeben: Er darf ruhen, sich entwickeln und muss über fünf Jahre keine Leistung erbringen. Kein Korn muss hier gedeihen – alles darf sein, nichts muss!

DIE NATUR WILL SICH ZURÜCK!

Dieses Stück Wildnis ist mein ganz persönlicher, unerschöpflicher Quell der Freude: Über Jahre hinweg ermöglicht mir das unberührte Land, Wildtiere, Vögel und Insekten zu beobachten. Aber auch zu sehen, wie sich Natur entwickelt, wenn sie sich selbst überlassen wird und einfach nur sein darf. Ähnlich geht es mir meinen Feuchtwiesen, die Teil des Vertragsnaturschutzprogramms sind. Sie werden nur einmal im Jahr gemäht, sind Brut- und Nistort und Natur in ihrer reinsten Form.
Jeder Mensch hat in seinem eigenen Wirkungsbereich die Möglichkeit, selbst tätig zu werden.
Mein Ratschlag für alle: Tun Sie es!
Nicht, weil Sie sich danach besser fühlen oder weil Sie darüber reden können. Sondern weil es sich gut und richtig anfühlt.

JAKOB LIPP IN DEN MEDIEN

JAKOB LIPP AUF DEM GRÜNEN TEPPICH
BR „Unser Land“ – 2016
Umwelt-5
PORTRAIT – JAKOB LIPP – DER MANN DER WILDEN BLUMEN
Magazin die Bayerin – 2015
Umwelt-6
PFLANZENBAU – MIT BLÜHFLÄCHEN LEBENSRAUM SCHAFFEN
dlz Magazin – 2017
Umwelt-7
REPORTAGE – „FARBE UND VIELFALT AUF DEM ACKER!“
Nasenbach Rechtmehring – 2015
Umwelt-8
ENTSTRESSTE NATUR, ENTSPANNTE MENSCHEN
natürlich gesund – 2018

IMPRESSIONEN

„Dieses Stück Wildnis ist mein ganz persönlicher, unerschöpflicher Quell der Freude.“
Schnellanfrage